Über mich

Was ich heute mache

Ich arbeite als Fractional AI & Automation Partner. Mit Selbstständigen, Teams und Unternehmen im Wandel bau ich schlanke Systeme, in denen KI produktiv wird.

Ich bin weder Coach noch klassischer Berater. Ich seh mich eher als Co-Founder auf Zeit: Wir entwickeln gemeinsam die Strategie, setzen sie gemeinsam um und übergeben sie sauber an dein Team.

Mein Grundsatz: Ich bau keine Tools, ich bau Lösungen. Erst verstehen wir das Problem und den Prozess, danach definieren wir den Endzustand, und erst dann suchen wir das Tool. Ein einfaches System, das genutzt wird, ist besser als ein perfekt aufgesetzter KI-Flow, der verstaubt.

Mein Weg war nicht geradlinig.

Nach fünf Jahren HTL Elektrotechnik war mir klar: Ich hab viel gelernt, aber ich brenn nicht dafür. 2020 hat mir Fitness das Leben umgekrempelt, und noch während der Schule hab ich mein erstes eigenes Projekt gestartet, den Fitnessverein FITTHAL.

Direkt nach der Matura hab ich mich als Bühnentechniker selbstständig gemacht. Für die Maturareise hab ich mir eine GoPro gekauft und war vier Wochen mit dem Camper in Island. 2022 kam eine Hand-OP und aus dem Hobby wurde der Beruf: Videografie, dann Kundenprojekte, dann eine eigene Videoproduktion mit GmbH, zwischenzeitlich waren wir zu dritt.

Ich bin voll reingegangen. Von August bis zum 25. Dezember ohne Pause. Im Februar drauf bin ich am Tag vor meinem ersten Urlaub, vier Tage Skifahren, mit einer kleinen Panikattacke zwei Stunden auf der Kellerstiege gesessen. Seitdem reagiert mein Körper ziemlich sensibel auf zu viel Arbeit. Im Nachhinein war das vermutlich der Anfang von dem, was ich heute mache.

Ende 2024 hab ich mich von meinem Geschäftspartner und Angestellten getrennt und allein weitergemacht. Radikal ausgemistet, Prozesse gebaut, Systeme eingezogen. 2025 hab ich die Videoproduktion Schritt für Schritt abgeschlossen. Nicht, weil Video wertlos war, sondern weil's mich woanders hingezogen hat.

Als Projektpartner bei der Steiermark Cloud bin ich tief in Infrastruktur, Cloud und Security reingerutscht. 2026 hab ich Lean Production Flow gestartet. Heute nenn ich mich System Integrator, wenn man das als Jobbezeichnung gelten lassen kann.

Zeitleiste

JahrWas
bis 2021HTL Elektrotechnik, Matura
2020Fitness wird wichtig, Gründung Fitnessverein FITTHAL
2021Selbstständig als Bühnentechniker, Island mit der GoPro
2022Hand-OP, Wechsel in die Videografie
2022–2024Kundenprojekte, eigene Videoproduktion, GmbH, zeitweise zu dritt
2025Allein weiter, Videoproduktion abgeschlossen, Cloud & Security bei der Steiermark Cloud
2026Lean Production Flow, LeanChapters, YouTube

Was mir wichtig ist

  • Systeme dienen dem Menschen, nicht umgekehrt. Wenn ein System nicht genutzt wird, ist es ein schlechtes System, egal wie gut es in der Theorie ist.
  • Richtung vor Tempo. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung bringt mehr als ein großer Sprung in die falsche.
  • Nachhaltig statt Sprint. Acht Stunden Schlaf, das Wochenende frei, Training am Abend. Das ist bei mir keine Belohnung, sondern die Basis.
  • Perfekt und ungenutzt ist schlechter als simpel und konsequent.

Was sonst zu mir gehört

Ich fahr seit jeher Ski und immer noch Rennen. Volleyball spiel ich, seit ich denken kann, tauchen tu ich, seit ich 14 bin. Aktuell sind's zwischen zwölf und fünfzehn Stunden Sport pro Woche, und nächstes Jahr will ich meinen ersten Triathlon auf der Olympischen Distanz machen.

In der Früh les ich meistens ein Sachbuch, am Abend einen historischen Roman. Dazu Berge, Reisen mit meiner Partnerin, gutes Essen und im Sommer Formel 1.

Mit Hustle Culture kann ich wenig anfangen, mit der Bali-Bubble auch nicht. Für die meisten von uns funktioniert irgendwas in der Mitte. Ich nenn's Life-Balance.

Den Fitnessverein FITTHAL gibt's übrigens immer noch, mittlerweile mit rund 300 Mitgliedern. Gerade ziehen wir eine Geschäftsführungsebene ein, damit ich mich in den strategischen Vorstand zurückziehen kann.